In unserem ersten Modul werden wir uns umfassend mit dem Konzept der Kreislaufwirtschaft befassen. Was genau bedeutet dieses Konzept, welche Vorteile bringt es mit sich und warum ist es für Unternehmen und die Gesellschaft insgesamt von Bedeutung? Wir werden die Ursprünge der Kreislaufwirtschaft kennenlernen, ihre wichtigsten Grundsätze und Vorteile erörtern und aufzeigen, wie sie zu einem zentralen Bestandteil der europäischen Strategie wird. Wir werden den europäischen Rahmen, einschließlich des Europäischen Grünen Deals und des Aktionsplans für die Kreislaufwirtschaft, untersuchen und erklären, wie die europäischen Leitlinien in die slowenische Gesetzgebung umgesetzt werden. Zudem werden wir uns mit einem praktischen Beispiel aus der slowenischen Regulierung befassen und die Herausforderungen bei der Umsetzung der Gesetzgebung sowie die Chancen beleuchten, die die Kreislaufwirtschaft für Unternehmen im Bauwesen und in der Industrie eröffnet.
Das Modul 2 vermittelt Grundlagen und Finanzierungsmöglichkeiten im Übergang zur Kreislaufwirtschaft. Inhalte: Unterschiede linear–zirkulär, ESG und EU-Taxonomie, Finanzierungsformen, Förderlandschaften in AT, SI und EU, Nachhaltigkeitsberichterstattung sowie Erfolgsfaktoren für Bankgespräche. Ziel: Strategische Nutzung von Finanzierung als Wettbewerbsvorteil.
Modul 3 behandelt die Digitalisierung in der Kreislaufwirtschaft mit Fokus auf Bauwesen, Holz-, Metall-, Kunststoff- und Energieindustrie. Themen sind der digitale Produktpass zur Transparenz über Herkunft, Nutzung und Recycling, BIM für Planung und Rückbau, die Digitalisierung des Produktionsprozesses mit IoT und digitalen Zwillingen sowie Automatisierung, Robotik und KI als Treiber für Effizienz, Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit.
Modul 4 behandelt umfassend die Entstehung und Arten von Abfällen, Maßnahmen zur Vermeidung, Sammlung, Verarbeitung und Recycling, mit Schwerpunkt auf Bauwesen, Holz- und Kunststoffindustrie. Ein spezieller Teil widmet sich dem grenzüberschreitenden Abfalltransport sowie der europäischen und internationalen Gesetzgebung. Der Modul hebt die Bedeutung digitaler Systeme für Rückverfolgbarkeit, Best Practices der Unternehmen und Recycling als Schlüssel zur Kreislaufwirtschaft hervor.
Modul 5 behandelt Geschäftsmodelle umfassend, mit besonderem Schwerpunkt auf zirkulären Geschäftsmodellen im Bauwesen. Es richtet sich auch an Innovationen, die ein wichtiger Bestandteil zirkulärer Geschäftsmodelle zur Erreichung von Nachhaltigkeit und einer grünen Transformation sind. Die Bauwirtschaft ist einer der Wirtschaftssektoren mit hohem Ressourcen- und Energieverbrauch und produziert grosse Mengen Abfall. Daher ist der Übergang zum zirkulären Bauen notwendig, auch in den mit dem Bausektor verwandten Branchen.
Das Modul unterstreicht die Bedeutung der Wertschöpfungskette im zirkulären Bauwesen mit der Möglichkeit grenzüberschreitender Zusammenarbeit. Ebenso wird die Relevanz der Lebenszyklusanalyse von Produkten oder Materialien im Bauwesen verdeutlicht und durch Beispiele veranschaulicht.
Modul 6 stellt Beispiele guter zirkulärer Praktiken aus Slowenien, Österreich und dem EU-Raum vor. Der Schwerpunkt liegt auf Unternehmen und Projekten, die erfolgreich zirkuläre Geschäftsmodelle, digitale Lösungen, Recycling und effiziente Ressourcennutzung umsetzen. Das Modul zeigt Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, innovative Lösungen im Bauwesen, in der Holz- und Kunststoffindustrie sowie Vorteile für Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltige Entwicklung auf.